Rezension: Was andere Menschen Liebe nennen

Rezension zu „Was andere Menschen Liebe nennen“ von Andrea Cremer und David Levithan

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Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 412
Kosten: 14,99€

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Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt – und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter…

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Das Cover finde ich echt hübsch. Es sieht sommerlich aus mit dem grünen Teil New Yorks im Hintergrund und den beiden sich anschauenden Gesichtern im Vordergrund.
Leider finde ich, dass es nicht so richtig zur Handlung passt, da diese sehr Fantasy-reich ist, während das Cover eher alltäglich aussieht. Ich finde auch, dass das in Kombination mit dem Klappentext ziemlich in die Irre führt und einen falschen Eindruck von der Geschichte macht.

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Inhaltlich hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich mochte die Thematik mit der Einsamkeit aus der Liz Stephen befreit wirklich gern. Die Charaktere mochte ich ebenfalls.
Stephen ist zwar sehr in sich zurück gezogen, wirkt jedoch im großen und ganzen zufrieden mit seinem Leben. Er sieht andere Menschen, liest viel und schaut fernsehen, wie jeder andere auch, jedoch wird er von niemandem bemerkt. Bis er Liz trifft.
Sie zieht gerade mit ihrem Bruder Laurie und ihrer Mutter ins gleiche Haus in dem auch Stephen wohnt. Sie nimmt ihn wahr und die zwei freunden sich an.
Liz hat eine schwierige Zeit durchgemacht und bei Stephen kann sie sich endlich wieder öffnen und fallen lassen. Ich mag an ihr besonders ihren starken Willen und ihre Kreativität und auch ihre Liebe zu ihrem Bruder finde ich toll.
Laurie finde ich so wie so sehr sympathisch. Er ist immer positiv und lockert jede Situation auf. Er ist für seine Schwester da und ist immer Verständnisvoll und das finde ich sehr bewundernswert, da auch er eine schwierige Zeit durchgemacht hat. Vielleicht mehr noch als seine Schwester Liz.

Stephen hat ein Geheimnis und als Liz diesem auf die Spur kommt, ist sie zunächst geschockt, doch dann versucht sie ihm zu helfen, sich von diesem zu lösen. Jedoch ist dieses Geheimnis eines der übersinnlichen Art und so entdeckt Liz eine ganz neue Welt in der sie sich erst einmal zurechtfinden muss.
Leider finde ich, dass Liz ab diesem Zeitpunkt recht selbstsüchtig wirkt. Einerseits ist es verständlich, da sie etwas völlig neues entdecken muss, andererseits hat ihr Freund ein riesiges Problem und nur sie kann ihm helfen und deshalb finde ich, sollte sie auch an ihn denken. Das tut sie zum Glück später wieder.

Beim Erkunden dieser neuen Welt hat Liz Hilfe von einer älteren Dame die in der Stadt als Hexe bekannt ist. Sie hat schon einige Erfahrungen mit der Thematik mit der Liz sich nun beschäftigen muss und beschließt, sie zu unterrichten. Diese Hexe, genannt Millie, ist mir ebenfalls sehr sympathisch. Sie ist so selbstlos und hilfsbereit und sie ist somit eine wahre Bereicherung für die Geschichte.

Aber was wäre eine solche Geschichte ohne einen Bösewicht? Der aus dieser Geschichte hat Stephen’s Problem verursacht und hat ein persönliches Problem mit ihm. Er kommt erst gegen Ende der Geschichte zum Einsatz und es wird noch einmal richtig spannend und aufschlussreich. Es wird sogar ziemlich actionreich, was ich wirklich gut finde, da es irgendwie einfach passt.

Die einzige Person die ich gar nicht leiden kann ist der Vater von Stephen. Ich finde ihn einfach viel zu kühl und distanziert und er ist mir einfach richtig unsympathisch, aber das ist auch der einzige.

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Obwohl ich wegen des Covers und des Klappentextes erst ein wenig verwirrt wegen des hohen Fantasyanteils war, hat mir die Geschichte gut gefallen. Daher wird sie von mir vier von fünf Schleifen bekommen.

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An dieser Stelle bedanke ich mich beim Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Habt ihr das Buch gelesen oder habt es vor?
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche,

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4 Gedanken zu “Rezension: Was andere Menschen Liebe nennen

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