Rezension: Der schwarze Thron – Die Schwestern

Rezension zu „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake

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Verlag: Penhaligon
Format: Taschenbuch
Seiten: 444
Kosten: 14,99€

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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge. Die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren – doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod –  und er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages…

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Das Cover finde ich wirklich ganz toll. Die Buchstaben des Titels und die Krone sind hervorgehoben, sodass man es fühlen kann, wenn man mit der Hand darüber fährt und das mag ich immer total gerne. Der schwarze Rauch mit den Raben lässt die Krone in den Vordergrund rücken und hat irgendwie etwas magisches an sich, was gut zum Inhalt passt. Von Innen ist auch ein Bild des Covers vom zweiten Teil abgebildet und man sieht, dass es die halbe Krone dann vervollständigt, wenn man die beiden Bücher nebeneinander stellt und das finde ich ziemlich cool.

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Drei Königinnen
dunkel, unschuldig, klein
einem Schoß entsprungen,
können niemals Freundinnen sein.

Drei dunkle Schwestern,
jede so schön,
zwei werden verschlungen,
nur eine gekrönt.

Dies ist ein Lied aus dem Buch, welches beim Klappentext zu sehen ist und ich finde allein schon das sehr spannend.
Den Aufbau des Buches finde ich gut, da nicht aus der Sicht der Königinnen geschrieben wird sondern über sie. Dies ist bei einer solchen Geschichte sehr Vorteilhaft, weil die drei Protagonisten von einander getrennt aufgewachsen sind und sich praktisch gar nicht kennen. Dank einer solchen Perspektive ist es im ganzen Buch einheitlich gehalten und es ist nicht nötig die Perspektive zu wechseln.

Das Buch ist eingeteilt in Abschnitte in denen es jeweils um das Leben einer der Schwestern und es beginnt mit Katharine, der jüngsten von allen. Sie wurde mit der Gabe der Giftmischern geboren, doch ist sehr schwach und nicht besonders gut in dem was sie tut. Ich mag ihren Charakter sehr gern und fand es spannend zu erfahren wie sie aufgewachsen ist. Auch Die Personen in ihrem Umfeld finde ich super, da sie einerseits herzlich Katharine gegenüber sind, allerdings irgendwie kühl und herrisch nach außen wirken.

Weiter ging es dann mit Arsinoe, meiner persönlichen Lieblingsfigur. Ihre Gabe ist die der Naturbegabten, doch wie ihre schwester Katharine ist auch sie nicht gut darin. Was ich an ihr so gern mag ist einfach ihr angenehmes Umfeld. Sie hat tolle Freunde und ich finde die Welt der Naturbegabten an sich total spannend. Ihre beste Freundin Jules finde ich auch total sympathisch und wirklich wichtig für die Geschichte. Der einzige Charakter den ich hier nicht so mag ist Joseph, der Freund von Jules. Am Anfang fand ich auch ihn super, doch dann tut er etwas, das ich überhaupt nicht gut finde und obwohl er mir dann nach und nach wieder etwas sympathischer wird, mag ich ihn am Schluss noch nicht so wie am Anfang.

Dann ging es um Mirabella. Sie ist eine Elementwandlerin und im Gegensatz zu ihren Schwestern kann sie hervorragend mit ihrer Gabe umgehen. Ihr Charakter ist der, den ich von den Schwestern am wenigsten mag. Ich finde ihr Umfeld merkwürdig und die ganze Thematik mit den Priesterinnen und dem Tempel konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.

Nachdem man einen Einblick in jedes der drei Leben bekommen hat, wird immer abwechselnd von einen der drei Königinnen erzählt, bis sich am Ende ihre Leben verbinden. Dies finde ich wirklich spannend, da sie hier ja mehr oder weniger zum ersten Mal auf einander Treffen.

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Ich konnte sofort in diese fremde Welt eintauchen und bis zum Ende war es durch und durch spannend und hoch interessant. Eine absolute Empfehlung von mir, weshalb es fünf von fünf schleifen von mir bekommt.

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An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich beim Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Ich wünsche euch eine Schöne Restwoche,

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